Müllpresse tötet obdachlose Frau

15. April 2010
Von vechtablogger

Unfassbar was da die Müllmänner da am Mittwochvormittag im Altpapier finden mussten: die Leiche einer 59-jährigen Frau, die offenbar in einem Papiercontainer übernachtet hatte. Es war eine Obdachlose, die sich für die Nacht ein warmes Plätzchen gesucht hatte. Das wurde ihr zum Verhängnis. Als die Müllabfuhr kam, schlief sie noch, so dass sie von der Müllpresse zerquetscht wurde. So schildert es die Polizei.

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5 Responses to “ Müllpresse tötet obdachlose Frau ”

  1. Caro F. on 21. April 2010 at 19:35

    Eine furchtbare Geschichte! Das ist mal wieder der Beweis dafür, dass es auch im vermeindlich so reichen Landkreis Vechta Armut und Obdachlosigkeit gibt. Aber die Politiker verschließen ja davor die Augen. Was hat das lange gedauert, bis zum Beispiel die Tafel in Lohne akzeptiert wurde.

    • vechtablogger on 22. April 2010 at 09:39

      Da sprichst du einen interessanten Punkt an, Caro. Ich finde auch, dass das Thema Armut bei all den Lobhudeleien auf diese tolle Region unter den Tisch fällt. Das macht sich eben nicht gut bei so vielen Erfolgsgeschichten. Insofern finde ich es bemerkenswert, dass jetzt in Vechta das Soziale Kaufhaus eröffnet. Mehr dazu in einem der kommenden Beiträge.

  2. Matthias Niehues on 3. Mai 2010 at 23:30

    Unabhängig von der Armut betrifft das Problem auch jeden, der eine Altpapiertonne an die Straße stellt. Die Müllwagen entleeren die Dinger ferngesteuert. Da könnte auch ein Kind unbemerkt vorher reingeklettert sein …

    • vechtablogger on 4. Mai 2010 at 09:52

      Stimmt. Aber, ob in einem solchen Fall der Notarzt auch erst nach 45 Minuten gerufen worden wäre…?

  3. VechtaBürger on 17. März 2011 at 19:07

    Naja wenn die Frau oder das Kind schon in der Müllpresse gelandet ist bringt es auch nichts mehr wenn der Notarzt sofort kommt.
    Meiner Meinung nach liegt das Problem auch bei der Ignoranz der Politik und auch der ach so tollen Gesellschaft. Zum Glück sind das in Vechta ja vergleichsweise wenige Obdachlose und gerade deshalb sollte die Stadt in der Lage sein das “Problem” zu lösen.

    Mfg

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