Gas-Bohrung am Oyther Berg hat Erfolg

19. Mai 2010
Von vechtablogger
Der Bohrturm ist weg. Jetzt hofft Exxon Mobile darauf, am Oyther Berg bald Erdgas wirtschaftlich fördern zu können. Foto: Vechtablogger

Der Bohrturm ist weg. Jetzt hofft Exxon Mobile darauf, am Oyther Berg bald Erdgas wirtschaftlich fördern zu können. Foto: Vechtablogger

Schon vor Wochen war der Bohrturm am Oyther Berg verschwunden, weil die Arbeiter das vor einem Jahr vermutete Erdgas gefunden haben. “Jetzt hoffen wir darauf, dass wir das Gas auch wirtschaftlich fördern können”, sagt Hans-Hermann Nack, Sprecher von Exxon Mobile, dem Vechtablogger zum Erdgasfeld mit dem Namen “Goldenstedt 23″. Bis auf 4000 Meter Tiefe ging die Bohrung.

Wird die Fördermenge reichen?

Von August an soll ein Verfahren eingesetzt werden, mit dem Erdgas in diesen Gesteinsschichten erschlossen werden kann. Aber, um das zu verstehen, muss man schon Geologe sein. Jedenfalls hofft Exxon Mobile darauf, mindestens 5000 Kubikmeter Erdgas pro Stunde fördern zu können. “Alles andere wäre nicht wirtschaftlich”, erklärt Nack. Zum Vergleich: 5000 Kubikmeter Gas würden laut Nack locker reichen, um ein Einfamlienhaus drei Jahre lang zu beheizen.

Offenbar ist Exxon Mobile optimistisch. Die Anschlussleitungen an die Transport-Pipeline sind jedenfalls schon verlegt. Die Förderung könnte von Oktober an beginnen.

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2 Responses to “ Gas-Bohrung am Oyther Berg hat Erfolg ”

  1. Erdgaskunde on 27. Dezember 2010 at 13:59

    Auch wenn es für mich als Kunden sicherlich nciht eine Vergünstigung bedeutet, finde ich es schön einen neuen potentiellen Standort in der Region zu haben. Es dürfte sich durchaus positiv auf dem Arbeitsmarkt und die Mittel der Kommune auswirken, wenn das Projekt gelingt. Also heißt es Daumen drücken und Kritiker abhalten.

  2. Hannes on 2. November 2011 at 14:41

    Um was für Gasvorkommen handelt es sich denn hier und wie wird es denn erschlossen? Ich hoffe für die Region, dass es sich hierbei nicht um Schiefergas handelt welches durch Fracking gefördert wird.

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