Vuvuzelas bleiben in Vechta erlaubt

11. Juni 2010
Von vechtablogger
Tröööööt! Die Vuvuzelas sind so laut wie Kettensägen. Da möchte man nicht unbedingt daneben stehen. Foto: Vechtablogger

Tröööööt! Die Vuvuzelas sind so laut wie Kettensägen. Da möchte man nicht unbedingt daneben stehen. Foto: Vechtablogger

120 Dezibel sind die Vuvuzelas laut. Vorausgesetzt man bekommt überhaupt einen Ton aus ihnen heraus. Denn auch das ist nicht so einfach. Aber wer es kann, der könnte beim Public Viewing in Vechta Probleme mit seinen Nebenleuten bekommen. So laut wie eine Kettensäge oder ein Schlagzeug, warnen Ärzte, seien die Tröten aus Südafrika.

Besorgt, wie deutsche Behörden gerne mal sind, haben bereits Kommunen wie Hannover die Vuvuzelas bei Public Viewings verboten. Auch das Umweltministerium in NRW empfiehlt Veranstaltern, die Tröten nicht zuzulassen. Geräusche in dieser Lautstärke können demnach neben dem akuten Hörversagen auch irreparable Schäden wie Tinnitus-Geräusche verursachen.

Die Gefahr eines Hörschadens sei vor allem im dichtem Menschengedränge und beim Konsum von Alkohol groß. Dr. Olaf Hoffmann, vom Hör- und Gleichgewichtszentrum an der Schön Klinik Große Allee in Bad Arolsen gegenüber www.apotheken-umschau.de: „Alkohol stört die Schutzmechanismen im Ohr, es wird empfindlicher gegenüber lauten Geräuschen.“

Stadt hofft auf Einsicht der Fans

Die Stadt Vechta sieht dennoch keinen Anlass, ein Verbot der Vuvuzelas auszusprechen: “Die Public-Viewing Veranstaltungen, die  in Vechta während der WM 2006 und während der Europameisterschaft 2008 stattfanden, waren friedliche und stimmungsvolle Fanfeste. Wir gehen davon aus, dass dies auch 2010 so sein wird und setzten auf die Einsicht der Fußball-Fans”, sagt Stadtsprecher Herbert Fischer auf Anfrage des Vechtabloggers. Ein Verbot der im Handel frei verkäuflichen Vuvuzelas sei daher zunächst nicht vorgesehen.

Aber geht der Schutz der Gesundheit nicht vor? Was meint ihr?

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9 Responses to “ Vuvuzelas bleiben in Vechta erlaubt ”

  1. Jojo T. on 11. Juni 2010 at 15:48

    Meinen Tinnitus gönne ich niemandem… für mich heisst es am Sonntag Abend in Oldenburg “Ohne Oropax kein Fussball”

  2. Tasilo on 12. Juni 2010 at 16:28

    Wenn man schon Probleme hat wie Jojo, kann ich verstehen, dass man Vorsorg trifft. Ansonsten finde ich die Dinger lustig; auch im Fernsehen. Wer sich daran stört, isst auch auf Mallorca Schnitzel ;-)

  3. Lokalhelden-Bernd on 13. Juni 2010 at 17:54

    Die Tröten gehen absolut nicht klar.
    Wäre sofort für ein Verbot.
    Man könnte ja auch eine Abstimmung machen.

  4. Maik on 13. Juni 2010 at 18:35

    Wo gibt es jetzt kurz vorm Spiel, am Sonntag noch Oropax zu kaufen ?

  5. Maik on 13. Juni 2010 at 23:22

    Da war der Vechtablogger ja heute höchstpersönlich beim Public Viewing anwesend ! :D

    Toller 4:0 WM Auftakt

    • vechtablogger on 13. Juni 2010 at 23:37

      Richtig, und der Bericht steht auch schon online – mit Bildergalerie. Vielleicht ist Maik ja auch zu sehen?!

  6. Paule on 14. Juni 2010 at 18:53

    überall in den straßen laufen die kids mit den uweseeler´s rum und tröten. stört auch niemanden. warum auch? beim public gucken waren auch gar nicht soviele dabei. also, locker südafrikanisch bleiben.

  7. Maik on 14. Juni 2010 at 22:50

    Ich find das total putzig, dass alle die Vuvuzelas jetzt uweseelers nennen :D
    Hat ja irgendwie was historisches.

  8. Roberta on 17. Juni 2010 at 15:41

    Wie könnte das erlaubt bleiben, das ist einfach dumm. Die Hörschaden sind also nicht von so großer Bedeutung.

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