Studenten suchen Kunden von morgen

15. Juni 2010
Von vechtablogger
Perfekte Organisation: Die Studenten der FHWT haben den Norddeutschen Wirtschaftskongress auf die Beine gestellt. Das freute auch die Lehrkräfte und Moderator Jörg Wontorra (2.v.l.). Foto: FHWT

Perfekte Organisation: Die Studenten der FHWT haben den Norddeutschen Wirtschaftskongress auf die Beine gestellt. Das freute auch die Lehrkräfte und Moderator Jörg Wontorra (2.v.l.). Foto: FHWT

Wie tickt der Kunde von morgen? Das fragten sich die Teilnehmer des 3. Norddeutschen Wirtschaftskongresses der Fachhochschule für Wirtschaft und Technik (FHWT) Vechta in Oldenburg.

300 Teilnehmer aus ganz Weser-Ems kamen auf Einladung der Studenten. Denn die hatten den Kongress organisiert. Sechs Monate hatten die Studenten Zeit, neben ihrem Studium den Kongress auf die Beine zu stellen. Der Moderator des Tages, der Sportjournalist Jörg Wontorra,  und die Referenten verteilten große Komplimente. „Absolut professionell und auf höchstem Level“, lautete das übereinstimmende Urteil. Sie mussten von der Auswahl der Referenten über Sponsoren-Akquise bis hin zum Marketing und der Auswahl des Essens alles selbst entscheiden und organisieren.

Top-Referenten

Namhafte Referenten wie Dr. Antonios Goros von der Volkswagen AG, Klaus Filbry von der Werder Bremen, Torsten Oltmanns von der Unternehmensberatung Roland Berger und Dr. Robert Kecskes von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) beleuchteten den Kunden von morgen aus verschiedenen Perspektiven.

Soziale Netzwerke nehmen an Bedeutung zu

Ein Thema war auch die Verbreitung von Sozialen Netzwerken als Marketing-Instrument. Ob Ikea, Burger King oder Ford: Sie alle sind erfolgreich im Web 2.0 unterwegs, berichtete Marius Darschin von der Agentur Ogilvy One Worldwide. So hat Ikea eine Wohncommunity ins Leben gerufen. Burger King forderte seine Kunden bei Facebook dazu auf, sich gegen einen Burger-Gutschein von virtuellen Freunden zu trennen – bis Facebook einschritt und das unterband. Und Ford filmte seine Vorstandssitzungen und stellte sie ins Netz.

Bereits jetzt sind Internet-Nutzer zu 25 Prozent ihrer Online-Zeit in sozialen Netzwerken wie Facebook unterwegs. Tendenz steigend. Und: Facebook und Co. sind lange kein Kinderkram mehr. Die höchsten Neuzugänge erzielt das Portal derzeit bei den 30- bis 50-Jährigen.

Das Fazit des Referenten Marius Darschin: Nur wer im Netz autenthisch ist, hat auch Erfolg. Da fühlt sich der Vechtablogger auf dem richtigen Weg.

Was sind eure Erfahrungen mit Sozialen Netzwerken? Spricht euch die Werbung dort mehr an, als klassische Reklame?


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One Response to “ Studenten suchen Kunden von morgen ”

  1. Südoldenburger on 16. Juni 2010 at 16:42

    ob facebook, twitter oder wie sie sonst heissen und noch neu erfunden werden. Sie sind alle inzwischen ein fester Teil von Marketingstrategien und werden so eingesetzt.

    Wie heisst es so schön: es gehören immer 2 dazu. Der eine der es macht (Industrie etc.) und der andere der es mit sich machen läßt (privater User und Konsument).

    In diesem Sinne ist jeder gefragt wo seine Grenze ist. Man muss ja nicht überall angemeldet sein und alles “mitmachen”.

    Ansonsten werde ich den ganzen Tag schon genug “beworben” -:))

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