Parkplatznot in der Innenstadt

13. September 2010
Von vechtablogger

Wieder ein Parkplatz weniger: In dieser Woche müssen Autofahrer in der Innenstadt von Vechta findig sein, um einen Parkplatz zu ergattern. Der Neue Markt ist jedenfalls gesperrt. Foto: Vechtablogger

Jetzt ist auch noch der Neue Markt gesperrt. Dank des Bundesfestes der Schützenbruderschaften bleibt den Vechtaern in dieser Woche noch weniger Platz für ihre Autos. Derzeit bauen Arbeiten das Festzelt auf dem Neuen Markt auf. Das sorgte gestern früh für eine kleines Chaos in der Stadt.

Parkplatz auf dem Radweg: Viele Autofahrer wissen sich nicht besser zu helfen. Foto: Vechtablogger

Freie Plätze am Zeughaus

Hinzu kommt, dass auf der anderen Seite der Kolpingstraße  das neue Kino gebaut wird und dort viele Parkplätze weggefallen sind. Aber wohin soll man ausweichen? Stadtsprecher Herbert Fischer verweist auf “Parkplätze und  Parkhäuser im innerstädtischen Bereich” und auf den Parkplatz vor dem Museum im Zeughaus.

Zumindest in der Innenstadt müssen Autofahrer lange suchen, um einen Parkplatz zu ergattern. Das Zeughaus ist vielen  vermutlich zu weit weg. Etliche Fahrzeuge parkten gestern Vormittag stattdessen kurzerhand auf dem Radweg der Straße Neuer Markt. Verstärkte Parkkontrollen des Ordnungsamts soll es nicht geben.

Für das Bundesfest der Schützen, das am Freitag beginnt, richtet die Schützenbruderschaft Hagen laut Fischer einen Park+Ride-Verkehr vom Famila-Parkplatz aus ein.

Kolpingstraße bald wieder frei

Fast fertig: Die Kolpingstraße soll in den kommenden Tagen freigegeben werden. Foto: Vechtablogger

Immerhin soll die Kolpingstraße in den kommenden Tagen  geöffnet werden – allerdings wird sie zum Bundesfest der Schützen von Freitag bis Sonntag nach Angaben der Stadtverwaltung wieder dicht gemacht.

Und wo parkt ihr in der Stadt? Verratet eure Geheimtipps!

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17 Responses to “ Parkplatznot in der Innenstadt ”

  1. Maik on 13. September 2010 at 15:06

    Wenn ich denn Parken würde, würde ich dies in der Tiefgarage Burgstr. (Rathaus) oder Klingenhagen (unter Weiß) machen.
    Da das aber alles viel zu stressig ist, lautet mein Geheimtipp:

    Stadtbus fahren.

    Das kostet für alle zwischen vier und 99 Jahren nur einen Euro, günstiger geht es wohl nicht.
    Wer schlau ist (und aus Vechta kommt) sollte zum Bundesschützenfest auch mit dem Stadtbus anreisen, das ist günstig, schont die Nerven und spart Zeit. Die nächste Haltestelle ist sicher in der Nähe =)

  2. Matthias Niehues via Facebook on 14. September 2010 at 00:38

    Radfahren ist angesagt . Fehlt nur noch ein ausgekluegeltes Radwegekonzept fuer die Hochschulstadt!

  3. Christian Tombrägel via Facebook on 14. September 2010 at 09:47

    Meine Empfehlung: Mit dem Autp nach Lohne, dort parken, ein wenig Shoppen und dann mit dem Zug nach Vechta. ;)

  4. Tasilo on 14. September 2010 at 16:04

    Und was mache ich, Maik, wenn ich nur schnell zur LzO will, um Geld zu holen? Stadtbus fahren? Mein Auto auf die andere Autos in der Tiefgarage des Rathauses stellen?
    Ich kann nicht verstehen, warum die Schützen nicht auf dem Stoppelmarkt feiern können. Da ist so viel Platz für Zelte, Aufmärsche, Campingmobile, Busse, PKW – egal. Den Umzug können sie ja trotzdem durch die Stadt machen – geht beim Stoppelmarkt übrigens auch.

  5. Maik on 14. September 2010 at 16:21

    Da stimme ich dir zu,

    die Schützen hätten viel besser auf dem Stoppelmarkt feiern können, da hat man auch einen unbenutzten Busbahnhof, viel Freifläche und stört nicht gerade Anlieger, Pendler und Kunden.

  6. Paul on 14. September 2010 at 18:14

    Stadtbus fahren ist doch die Alternative. Ich finde den Vorschlag vernünftig und ein paar Meter zu Fuß gehen – was ist das schon? Ihr jammert auf einem hohen Niveau. In den Großstädten ist man bereit, hunderte Meter zu Fuß zu gehen, nur um zum Mediamarkt, Karstadt oder so zu kommen und bei uns muss alles direkt vor der Tür sein. Am besten mit dem Auto reinfahren!! Und das Fest in der Innenstadt? Warum nicht? Also, alles halb so wild, Stadtbus fahren und mitfeiern. Zudem: habt Ihr Euch eigentlich schon mal die Frage gestellt, was wäre, wenn jedes Fest auf dem Stoppelmarkt stattfinden würde? Noch gibt es während des Stoppelmarkts keine Sperrstunde. Das sollte doch auch so bleiben oder?

    • Kerstin on 15. September 2010 at 16:31

      Ich bin mehrfach betroffen: 1. Ich wohne in der Innenstadt und 2. arbeite ich in der Innenstadt. Und für mich ist es mitunter unmöglich mein Auto abzustellen. Die Angestellten des Krankenhauses sind angewiesen worden (und das schon vor einigen Monaten), die p+r-Parkplätze zu benutzen, um dann mit dem Stadtbus zur Arbeit zu fahren-sie tun es aber nicht! Also sind alle freien Parkplätze rund ums Krankenhaus schon mal belegt. Auch die Parkplätze vor der Polizei oder am Klingenhagen sind oft schon morgens um 8 Uhr komplett besetzt. Nicht mal nen Kurzzeitparkplatz ist mitunter zu bekommen – und das bedeutet dann für mich – entweder nen halben Kilometer laufen, um meine Einkäufe nach Hause zu bringen, oder aber im absoluten Halteverbot zu parken – zack, zack die Einkäufe in die Wohnung bringen – in der Hoffnung, dass es gut geht.

      • Kathartina on 22. November 2010 at 16:48

        Wenn der Stadtbus die richtigen Ankunfts- und Abfahrzeiten zu dem Früh- und Spätdienst im Krankenhaus Vechta hätte, dann könnten auch mehr Mitarbeiter den Stadbus nutzen. Die Frühschicht fängt morgens um 6:15 an, aber da fährt noch kein Stadtbus. Die Spätschicht geht um 13:00 los, aber der Bus ist erst 13:15 da. 12:15 ist dann auch zu früh !!! Genauso ist es mit dem Schichtende. Wer will denn nach Feierabend noch 45min auf den nä. Bus warten ??? Also, ich würde gerne Stadtbus fahren, liegt aber nicht an mir!!!

  7. Maik on 15. September 2010 at 17:07

    Stadtbus fahren ist immer eine gute Alternative, ich muss das ja sowieso, da ich mit meinem Alter noch keinen PKW lenken darf.
    Aber auch wenn ich meinen Schein in der Tasche habe, werde ich bei solchen Großveranstaltungen den Bus nutzen.
    Erfreulicherweise kommen immer mehr Vechtaer auf diese Idee, das konnte man Eindrucksvoll beim Stoppelmarktumzug sehen, wo jeder der vier Stadtbusse voll besetzt & voll “bestanden” am ZOB ankam.
    Schließe mich da Paul an, in Großstädten ist das sowieso das normalste mit dem Bus zu fahren. Der Unterschied zu Vechta dabei:

    -Eine Fahrt, egal wie weit (ob von Famila bis Sextro in Oythe oder vom Schwimmbad bis zur Lohner Straße) kostet nur einen Euro, über den Preis brauch man sich also wirklich nicht beschweren
    -Die nächste Haltestelle ist hochgerechnet maximal 200 Meter entfernt, immerhin gibt es über 60 Haltestellen in der ganzen Stadt
    -Man brauch ja nichtmal zur nächsten Haltestelle laufen, der Bus hält ja sogar dazwischen an, egal ob Aus- oder Einstieg, ein Handzeichen genügt (Tramp-Bus-System, wie es in San Francisco und Wien existiert)

    Das traurige dabei finde ich, wie Kerstin schon gesagt hat, dass z.B. die Krankenhausmitarbeiter den Shuttleservice zum Krankenhaus vom Stadtbus überhaupt nicht nutzen, die Krankenhausleitung dies aber der Öffentlichkeit gegenüber behauptet.
    Meine Mutter arbeitet zum Beispiel bei der Post, dort ist früh morgens schon alles vollgeparkt, seitdem beim Krankenhaus geparkt wird. Bus fahren kann sie leider nicht, da wir in Lutten wohnen, die Bahn fällt auch weg, da der erste Zug nach Vechta erst um 7:15 fährt….

  8. südoldenburger on 15. September 2010 at 17:34

    Tja meine Lieben,

    eine “Eierlegendewollmilchsau” in Sachen Verkehr, Parken, Einkaufen und so weiter und so weiter wird es wohl nicht geben.

    Ich hätte aber noch eine Alternative – Fahrrad. Geht von Kleinkind bis Großeltern. Macht keiner Abgase, braucht wenig Fahrbahn, der Parkraum ist äußerst überschaulich und so weiter und so weiter. Natürlich schlecht bei Regen, Schnee und Hagel. Aber man kann nicht alles haben. -:)))

    • Kiki on 16. September 2010 at 12:13

      dazu müssten die Vechtaer aber auch in der Lage sein, ordentlich Rad zu fahren. Denn genau das können Sie nicht. Radfahrer auf Bürgersteige, fahren in der falschen Richtung und, und, und. Hinzu kommt, dass die Verkehrsverhältnisse für Radfahrer für eine Stadt wie Vechta vergleichsweise miserabel sind.

  9. Maik on 15. September 2010 at 18:12

    Fahrrad bei guten Wetterverhältnissen + StadtBus und Bahn bei schlechten Wetterverhältnissen sehe ich als Beste Lösung =)

  10. südoldenburger on 15. September 2010 at 18:58

    Maik for president – ähhhhhh Bürgermeister -:)))

  11. Maik on 16. September 2010 at 16:10

    Sehe ich auch so, vorallem meine Altersgenossen können kein Rad fahren, wer aus der Großstadt kommt, weiß wovon ich rede (wie Kiki gesagt hat, z.B. die Falsche Straßenseite benutzen)

  12. Maik Asbrede via Facebook on 16. September 2010 at 20:15

    Lohne find ich ja eigentlich nicht so toll, aber etwas sehr positives gibt es da schon, worum ich die Lohner als Vechtaer beneide: Sie haben eine Fußgängerzone (okay, die ist nicht wirklich viel genutzt, aber wie die Leute hier im Landkreis sind, wissen wir ja – Bis an die Kasse fahren)

  13. vechtablogger on 17. September 2010 at 10:31

    Und kaum wird der Neue Markt in der kommenden Woche wieder freigegeben, ereilt alle Autofreunde diese Meldung der Stadt:
    “Auf Grund von Straßenbauarbeiten wird der Schotterparkplatz an der Gildestraße ab Dienstag, 21.09.2010, 12.00 Uhr gesperrt. Es wird darum gebeten die angrenzenden Stellplätze zwischen Kolpingstraße und Gildestraße zu nutzen.”

  14. Doris Taets V. Amerongen via Facebook on 18. September 2010 at 16:44

    Na ja, die Fußgängerzone von Lohne ist schon sehr klein. Vechta gefällt mir auch ohne Fußgängerzone besser.

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