Der erste Tag an der Uni

12. Oktober 2010
Von vechtablogger
Nadine studiert seit Dienstag Erziehungs- und Sozialwissenschaften in Vechta. Foto: Vechtablogger

Nadine studiert seit Dienstag Erziehungs- und Sozialwissenschaften in Vechta. Foto: Vechtablogger

Vom Stoppelmarkt hat Erstsemester-Studentin Nadine schon gehört. Aber sonst weiß die 21-Jährige nicht viel von der Universität und von Vechta. Seit Sonntag ist sie hier und hat als erstes ihren Geburtstag in der neuen WG gefeiert. Am Dienstag sitzt sie wie hunderte andere “Erstis” zur Einführungsveranstaltung in der Uni-Aula. Danach geht es mit Umweg über die Mensa ins erste Tutorium. 739 junge Leute haben laut Universität in diesem Wintersemester ihr Studium in Vechta begonnen. Insgesamt hat die Uni rund 3100 Studenten.

“Ich habe mir die Stadt etwas größer vorgestellt”, sagt Nadine und lächelt. Sie kommt aus einem Dorf im Münsterland. Etwas Abwechslung zur Landluft hätte ihr gefallen. Sie wollte in eine größere Stadt, am liebsten nach Aachen. Ihr Freund studiert dort.  Aber für Aachen reichte der Notenschnitt nicht.  Und so tritt sie erstmal in Vechta ihr Bachelor-Studium der Erziehungswissenschaften und Sozialwissenschaften an.

“Die nehmen fast jeden”

Die Zulassungsbeschränkungen sind in Vechta in vielen Fächern lockerer als an den größeren Universitäten. “Bewerben Sie sich in Vechta, die nehmen fast jeden.” So schildert ein Student in der Uni-Zeitschrift Uni Vista sein Gespräch mit einem Studienberater. “Klar, Vechta. Nie gehört. Sechs Wochen und unzählige Absagen später sollte sich das ändern.”

Offensichtlich auch deshalb verzeichnete die Uni in diesem Sommer einen Bewerber-Rekord. Der Zuwachs liegt bei 38 Prozent, heißt es in einer Pressemitteilung, in der absolute Zahlen allerdings fehlen. Die Umfirmierung zur Uni dürfte ebenfalls junge Leute gelockt haben.

Willkommen in Vechta. Die "Erstis" lauschen den Tipps der älteren Studenten bei der  Einführungsveranstaltung in der Uni-Aula. Foto: Vechtablogger

Willkommen in Vechta. Die "Erstis" lauschen den Tipps der älteren Studenten bei der Einführungsveranstaltung in der Uni-Aula. Foto: Vechtablogger

Es wird wohl noch etwas dauern, bis sich Nadine an Vechta gewöhnt hat. Das WG-Leben klappt dagegen schon super, wie sie versichert. Mit fünf anderen Studenten lebt sie in einem Einfamilienhaus. “Das ist purer Luxus -  eine richtige Villa”, sagt sie.

In den kommenden Tagen schildert Nadine hier weitere Eindrücke vom Start an der Uni und vom  neuen Leben in der Weltstadt mit Pferd.

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One Response to “ Der erste Tag an der Uni ”

  1. Stephan Hartz via Facebook on 16. Oktober 2010 at 17:14

    “Bewerben Sie sich in Vechta, die nehmen fast jeden.”
    Jede Stadt bekommt die Studenten, die Sie verdient ;-)

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