Shoppen 3-: Der dritte Tag an der Uni Vechta

15. Oktober 2010
Von vechtablogger

Endlich hat Estsemester-Studentin Nadine bei dem ganzen Stress mit Stundenplänen und Tutorien Zeit, mit ihrer neuen Freundin Carolin durch die Große Straße in Vechta zu bummeln. Ausgerechnet jetzt fängt es an zu nieseln. Aber die beiden haben die Vechtaer Einkaufsstraße ohnehin zügig durch. Ihr Fazit: “Man bekommt alles, was man braucht.”

Bummel bei Nieselregen über die Große Straße: Nadine (r.) geht mit ihrer neuen Freundin Carolin shoppen. Foto: Vechtablogger

Bummel bei Nieselregen über die Große Straße: Nadine (r.) geht mit ihrer neuen Freundin Carolin shoppen. Foto: Vechtablogger

Wo ist  H&M?

Aber manchmal möchten Frauen auch etwas mehr Auswahl haben. Deswegen geben Caro und Nadine dem Shopping-Angebot eine 3-. Immerhin findet Nadine in einem Taschengeschäft einen Rucksack, den sie ihrer Freundin schenken will.

Nadine kann nicht verstehen, warum es keine Fußgängerzone gibt. “Das zerstört total die Atmosphäre”, findet die 21-Jährige. Und ohne H&M geht es auch nicht, da seien sich fast alle Studentinnen einig.

Stressige erste Partywoche

Die erste Woche geht für Nadine heute zu Ende: mit Putzen und der Fahrt nach Hause. An die Uni muss sie nicht mehr. Sie freut sich auf das Elternhaus, darauf, ihren Freund wieder zu sehen und auf ein bisschen mehr Schlaf als in den vergangenen Tagen.

Montagabend Kneipenbummel, Dienstagabend WG-Sit-In, Mittwoch Erstsemester-Party in der Wunderbar. Das Studentenleben ist kein Spaziergang. Besonders die Ersti-Party in der Wunderbar war anstrengend, meint Nadine. “Es war viel zu voll, ich bin schon um drei Uhr gegangen.”

Bloß nicht die Bahn

Mit Carolin hat sich Nadine bereits angefreundet. “Die Leute an der Uni sind total offen, gehen auf einen zu”, berichtet Caro, die Nadine in einem Tutorium kennen gelernt hat. Die 20-Jährige verabschiedet sich heute in ihren Heimatort Lastrup bei Cloppenburg. Sie fährt mit Papas Auto. Den Zugverbindungen geben beide Erstis eine glatte 5. Bis Lastrup würde Caro zwei Stunden benötigen, eine halbe Stunde dauert es mit dem Auto. Und für Nadine: die hat jemanden gefunden, der sie mitnimmt. Ihre Fahrtzeit mit der Bahn nach Borken wäre dreieinhalb Stunden.

In der kommenden Woche erfahrt ihr mehr aus dem Leben des Erstis Nadine.

Fotos von der Erstiparty in der Wunderbar gibt es auf party-bouncer.de.

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10 Responses to “ Shoppen 3-: Der dritte Tag an der Uni Vechta ”

  1. Maik on 15. Oktober 2010 at 10:06

    “Nadine kann nicht verstehen, warum es keine Fußgängerzone gibt. “Das zerstört total die Atmosphäre”, findet die 21-Jährige. Und ohne H&M geht es auch nicht, da seien sich fast alle Studentinnen einig.”

    Dem stimme ich voll zu. Einkaufen ohne Fußgängerzone ist einfach keine tolle Atmosphäre, auch wenn ich weiß, dass sich in Vechta nie die Idee einer Fußgängerzone durchsetzen wird, weil die Leute ja bekanntlich am liebsten bis in den Laden fahren.
    Wobei das wollen die Cloppenburger auch, haben aber trotzdem eine immer gut besuchte Fußgängerzone.
    Also Stadt Vechta, macht das Shopping Attraktiver, macht die Große Straße zur Fußgängerzone, wo nur noch Stadtbusse und Taxen einfahren dürfen (dies würde auch die Akzeptanz des Stadtbusses deutlich vergrößern).

    • Tombo on 16. Oktober 2010 at 14:16

      In Vechta sehnt man eine Fußgängerzone herbei, in Lohne wollen die Händler sie am liebsten abschaffen.

      • Matthias Niehues on 16. Oktober 2010 at 20:22

        Die Schuld bei der Fußgängerzone zu suchen ist zu einfach. Bei der Stadtentwicklung hat Lohne frühzeitig Fehler gemacht und es nie geschafft wieder gegenzulenken. Wichtig ist aber auch, dass das Geschäfts-Angebot stimmt. Und da sieht´s in Lohne leider auch mau aus. Meine Frau kommt aus Coesfeld, einer Stadt mit einer wunderbaren Fußgängerzone, die klasse funktioniert. Deshalb findet sie Einkaufen in Vechta im Vergleich schrecklich. Und am grausamsten empfindet sie den befahrbaren Weihnachtsmarkt in Vechta. Wenn sich die Stadt den Wünschen der Kaufleute beugt, dabei die Wünsche der Kunden und die Verkehrssicherheit aber auf der Strecke bleiben, dann läuft was verkehrt. Auf der großen Straße wäre ich übrigens vergangene Woche als Radfahrer beinahe überfahren worden. Ein jugendlicher Fahrer zog in der 20er Zone und im Überholverbot mit geschätzten 70 an mir vorbei. Es kam zum Beinahe-Crash. Es wird Zeit für Verbesserungen!

  2. südoldenburger on 15. Oktober 2010 at 18:01

    Aha – und dann gondelt der leere Stadtbus durch eine leere Fußgängerzone.

    Die große Straße ist nämlich nicht nur “groß”, sie ist auch sehr breit. Man muss sich nur vorstellen, wieviel Leute (Fußgänger!) jetzt unterwegs sind und wie sich diese in der Superfußgängerzone verlieren und sich auch verloren vorkommen. Das wird nix. Beispiele wie sowas klassisch in die Hose geht haben wir doch vor der Haustür. Lohne und Diepholz.

    Ich plädiere nach wie vor für eine Einbahnstraßenlösung. Fußgänger, Radfahrer und auch Kfz. haben Platz und “sehen und gesehen werden”, das beliebte Spiel, nämlich die Straße auf und ab zu cruisen, funktioniert dann auch noch. Jedenfalls in eine Richtung. -:)))

    Irgenwann kriegen wir auch noch H&M – und alles wird gut.

  3. Maik on 15. Oktober 2010 at 18:37

    Lieber Südoldenburger, die Einbahnstraßen-Idee finde ich sehr interessant.
    Würde sich ja durch die Burgstraße ja auch anbieten, dort könnte dann der entgegenkommende Verkehr langgeleitet werden…

  4. Mike on 15. Oktober 2010 at 20:08

    Die Innenstadt ist total überfüllt, zuviele Auto’s mit zu lautem Auspuff und vor allem meine Lieblinge -> fette Anlage im Auto und Fenster alle auf, alleine im Auto sitzend und die Straße auf und ab fahren. Nervig!! Und nach meinem Gefühl ist das Verkehrsaufkommen in letzter Zeit auch sehr viel schlimmer geworden. Einkaufen macht da überhaupt keinen Spaß.

  5. Tombo on 16. Oktober 2010 at 14:14

    Meine Lieblingspassage in diesem Text: Nadine kann nicht verstehen, warum es keine Fußgängerzone gibt. “Das zerstört total die Atmosphäre”, findet die 21-Jährige.

    • Maik on 17. Oktober 2010 at 12:22

      Vechtablogger, wie wäre es mit einem Artikel + Umfrage, darüber ob man die Große Straße zur Fußgängerzone, Einbahnstraße mit Breitem Radweg oder Sonstiges umstrukturieren sollte.
      Auch wenn man mich für verrückt erklären wird, aber: Der Stadtbus würde von einer Fußgängerzone noch mehr profitieren, als vom Parkplatzmangel. Würde man die Zentrale Bushaltestelle noch von der Burgstraße in die Große Straße verlegen, selbst wenn diese keine Fußgängerzone werden wird, würde dies dem Stadtbus auch neue Kunden bringen.
      Schon wäre der Verkehr in Vechta weiter entlastet.

  6. Tasilo on 17. Oktober 2010 at 16:43

    Ich finde, wir wünschen Nadine und allen Studenten, die ab sofort hier leben müssen, alles Gute. Bis zum Ende ihres Studiums wird es ohnehin keine Fußgängerzone geben. ;-)

  7. Birgit on 26. August 2011 at 11:18

    Hallo,
    die Große Straße ist zum Einkaufen nicht so schön. Wie wäre es mit einer Lösung wie in Wildeshausen. Einbahnstraßenregelung und viel Platz für Autofahrer. Funktioniert dort sehr gut.

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