Haus mit Garten: Nadines Studenten-WG

3. November 2010
Von vechtablogger
Prost! Die WG-Bewohner in einem der beiden Esszimmer: (v.l.) Thomas, Nadine, Henry, Jessica und Erik. Foto: Vechtablogger

Prost! Die WG-Bewohner in einem der beiden Esszimmer: (v.l.) Thomas, Nadine, Henry, Jessica und Erik. Foto: Vechtablogger

Erstsemester-Studentin Nadine hat sich so langsam eingelebt in Vechta. Seit vier Wochen studiert die 21-Jährige jetzt an der Uni. In ihrer WG in einem etwa 50 Jahre alten, riesigen Einfamilienhaus verstehen sich die sechs Bewohner schon so, als lebten sie Jahre zusammen.

Es ist ein unscheinbares Einfamlienhaus in Vechta, in das Nadine im Oktober mit fünf anderen jungen Leuten eingezogen ist. Die Decken sind mit dunklem Holz vertäfelt, auf die Gästetoilette weisen Messingfiguren hin, ein langer Flur führt in einen Anbau. Die Küche ist alt aber in Schuss. Hier hat offenbar lange eine Familie, danach ein älteres Ehepaar gelebt. 200 Quadratmeter auf zwei Etagen dürften es sein.

Ein Glückstreffer

So genau weiß es die Erstsemester-Studentin nicht. Aber, dass sie einen Glückstreffer gelandet hat, davon ist sie überzeugt. Das gilt für das Haus, in dem jeder der Bewohner ein mehr als 20 Quadratmeter gr0ßes Zimmer hat, und für die Mitbewohner, von denen die meisten schon einige Semester in Vechta studieren. So wie Erik aus Berlin, der mit seinem Kumpel Henry aus Sachsen-Anhalt in die WG gezogen ist.

Mehr als 20 Quadratmeter misst Nadines Zimmer. Foto: Vechtablogger

Mehr als 20 Quadratmeter misst Nadines Zimmer. Foto: Vechtablogger

Zwei Badezimmer

Zwei Badezimmer und ein Gästeklo haben die sechs Bewohner. Fehlen nur noch das Hallenbad und die Sauna. Wirklich! Die gibt es nebenan, aber die Tür ist abgeschlossen. Das war dann für die Miete doch nicht drin. Wie viel sie ausgeben für das Haus, möchten sie nicht sagen. Aber jeder hat einen eigenen Mietvertrag. “Wir zahlen wahrscheinlich insgesamt schon mehr als eine Familie ausgeben würde”, glaubt Henry.

Gärtner inklusive

Dafür ist in der Miete der Gärtner mit drin. Einmal in der Woche kommt jemand, und weckt mit dem Rasenmäher die Langschläfer im Haus. Schließlich soll zumindest nach außen alles tiptop aussehen, auch wenn Studenten drinnen wohnen.

Gekocht hat Nadine nur einmal: Gemüsepfanne mit Tunfisch. “Ich bin nicht so die Köchin”, räumt sie ein. Dazu gibt es ja die Mensa. Meistens setzen sie sich abends im kleineren der zwei Esszimmer zusammen und essen Brot, quatschen und trinken ein bis fünf  Bier.

Einen Haushaltsplan gibt es noch nicht, bisher funktioniert es noch ohne, meint Nadine. Nicht einmal abwaschen müssen sie. Die Küche hat eine Spülmaschine.

Wo habt ihr in eurer Studentenzeit gelebt/wie wollt ihr als Studenten leben?  Hat Vechta genug Wohnraum für Studenten? Schreibt es in die Kommentare!

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2 Responses to “ Haus mit Garten: Nadines Studenten-WG ”

  1. Maik Asbrede on 3. November 2010 at 14:41

    Ich glaube, die Jessica auf dem Foto kenne ich sogar aus einem Praktikum im Frühjahr

  2. Tasilo on 3. November 2010 at 15:14

    So viel Platz hatte ich nicht – von 35 Quadratmeter in einer kleinen aber viel zu teuren Wohnung auf neun Quadratmeter im Wohnheim bis schließlich zwölf in einer WG. Aber toll war es überall.

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