Vechtaer rappt gegen den Hass und gewinnt Preis

26. November 2010
Von vechtablogger
Hoscheng Ibrahim aus Vechta rappt gegen den Hass.

Hoscheng Ibrahim aus Vechta rappt gegen den Hass.

Der Schüler Hoscheng Ibrahim hat laut Bürgerstiftung Vechta den Kid-Courage-Preis der Bürgerstiftung Osnabrück gewonnen.  Damit würdigte die Stiftung das Engagement de 18-Jährigen gegen Fremdenfeindlichkeit.  Er hatte im vergangenen Jahr einen Rap gegen Hass geschrieben und gesungen. Anlass war damals die Verlegung der so genannten Stolpersteine, die an die während der Nazizeit verschleppten und ermordeten Juden aus Vechta erinnern soll.

Mit Hilfe der Bürgerstiftung Vechta hat Hoscheng Ibrahim ein Musikvideo produzieren lassen. Schreibt in die Kommentare, wie es euch gefällt!

Keine ähnlichen Artikel

Tags: ,

4 Responses to “ Vechtaer rappt gegen den Hass und gewinnt Preis ”

  1. Tasilo on 26. November 2010 at 13:18

    Mein Ding ist das nicht. Aber ich finde gut, wenn die Bürgerstiftung auch für solche Aktionen Geld gibt. So gesehen: Insgesamt eine gute Sache. Und: Glückwunsch zum Preis.

  2. südoldenburger on 26. November 2010 at 22:32

    Große Kirche, Adolf Hitler, blutige Hände – ich sehe da nicht ganz den Zusammenhang. Muss ich vielleicht auch nicht, da mir diese Art von Singsang sowieso fremd ist.

    Mahnmalende Stolpersteine – ob das die Jugend heute interessiert. Mögliche Antworten und weitere Gedanken hierzu werden vermutlich damit enden, dass sie in die Sarazinische Ecke gedrängt werden.

    Da ist mir ein fröhliches Lied von z.B. Max Raabe, den Beatles, Rolling Stones, auch gern Peter Fox und Julie allemal lieber.

  3. Maik Asbrede on 12. März 2011 at 00:05

    Heute hat er diesen Rap bei der Stolpersteinlegung in der Juttastraße performt.
    Er hat Talent im rappen – Und das dann auch noch für eine Gute Sache, Respekt!

  4. pressesprecher on 12. März 2011 at 14:45

    Ob das die Jugend interessiert? – Diese Frage ist doch wohl nicht ernst gemeint. Wenn man nur noch das machte, was die Jugend interessiert, dann liefen wir bald alle mit gelben Köpfen und Sägeblattfrisur rum wie die Simpsons.
    Es ist unsere Aufgabe, Jugendliche immer wieder mit solchen Erinnerungen zu konfrontieren.
    Der Klügere gibt nach? — Wenn das so ist, dann regieren bald die Dummen die Welt. Nein danke!
    Und wenn sich Hoscheng Ibrahim für so eine gute Sache einsetzt, und das als Jugendlicher mit Migrationshintergrund (wie es heute so schön heißt), dann ist das aller Ehren wert.
    Er spricht die Sprache der Jugendlichen und ist lobendes Beispiel dafür, dass es heute durchaus Jugendliche gibt, die das interessiert. Gott sei Dank!
    Auch von mir: Respekt!!!

Einen Kommentar hinterlassen