Auktion: Die Hälfte ist noch zu haben

17. Dezember 2010
Von vechtablogger
Nicht alle Gegenstände des Hauses am Pickerskamp in Vechta haben bei der Auktion den Mindestpreis erreicht. Foto: Vechtablogger

Nicht alle Gegenstände des Hauses am Pickerskamp in Vechta haben bei der Auktion den Mindestpreis erreicht. Foto: Vechtablogger

Die Versteigerung des Hauses am Pickerskamp hat in der vergangenen Woche viele Neugierige gelockt. Vor allem das Haus an sich stieß auf großes Interesse. “Zu 99,8 Prozent haben wir es verkauft”, meint Auktionator Frank  Abromeit. Das heißt, es gibt mehrere Bieter, die den stolzen Mindestpreis von 268.000 Euro für den Bungalow überboten haben. Mehr verrät er nicht.

Für zehn Euro ist übrigens der Inhalt eines Kühlschranks weggegangen. Der bestand aus ein paar Wein- und Sektflaschen und einer Dose Sprühsahne. Kurios waren auch die Pelze, die laut Abromeit aus Artenschutz-Gründen so nicht mehr hergestellt werden dürfen und deshalb zwischen 300 und 400 Euro wert sind. Sie sind noch nicht verkauft worden, ebenso wie etwa die Hälfte des Inventars.

Laut Abromeit sind es vor allem die wertvollen Sammlerstücke wie Gemälde, Porzellan und antike Möbel, die bei der Versteigerung am Samstag in der Schützenhalle vor etwa 50 Leuten keinen Abnehmer gefunden haben. Dafür hätten bei dem Termin die Profi-Sammler gefehlt. Für sie will Abromeit im Frühjahr eine erneute Versteigerung anbieten – allerdings nicht in Vechta. “Die Besitzer sind nicht auf das Geld angewiesen, daher war es richtig, dass wir die Gegenstände nicht unter Mindestpreis verschleudert haben”, betont er.

Wart ihr bei der Auktion dabei? Wie viel ist eurer Ansicht nach ein etwa 40 Jahre altes Haus in dieser Lage wert?

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