Knappe Mehrheit gegen Stadthalle

2. Februar 2011
Von vechtablogger

Der Neubau und der Betrieb einer Stadthalle sind der Mehrheit der Vechtablog-Leser zu teuer. Das ergab eine Umfrage im Blog. Der Waldhof als Ort für größere Veranstaltungen wie etwa dem Karneval reiche für eine Stadt wie Vechta völlig aus, meinen 55 Prozent der Nutzer.

Der SPD-Ortsverein Vechta hatte den Standort Stoppelmarkt für eine Stadthalle ins Spiel gebracht. Zumindest darüber sind sich die Kommentatoren einig in der Ablehnung. So schreibt zum Beispiel Woody:

Träumerei (wenn auch ganz nett)…. Aber ich würde, wenn sowas denn überhaupt realisierbar wäre, eine Platzierung am Reiterwaldstadion vorziehen. Dort ist schon das Pferdezentrum, Hotels, Parkplätze (man könnte ja zur Erweiterung auch eine Tiefgarage einplanen)… Die Infrastruktur wäre dort einfach besser.

Braucht Vechta eine Stadthalle?

  • Ja, eine Stadt dieser Größe sollte sich so etwas leisten. (45%, 68 Votes)
  • Nein, das ist zu teuer. Der Waldhof und die Uni-Aula reichen aus. (55%, 83 Votes)

Total Voters: 151

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5 Responses to “ Knappe Mehrheit gegen Stadthalle ”

  1. Kamila Szwaja via Facebook on 2. Februar 2011 at 16:00

    Schade. Man muss sehen ob man die Stadt jetzt erweitern will oder, ob es so bleibt und Vechta weiter langweilig ist. Eine Halle wäre schön. Mehr Veranstaltungen, vielleicht auch Konzerte oder eine Messe. Das was in der Stadt an Angeboten ist, ist manchmal schlimmer wie in einem Dorf.

  2. A. Feldhaus on 2. Februar 2011 at 16:16

    ein ort mit einer zweitklassigen vball und einer zweitklassigen bball mannschaft; eine stadt, die sich damit rühmt endlich universitätsstadt zu sein; eine region, die zu den stärksten der republik gehört; ein regionaler mythos, der gegen jeden widerstand hoch gehalten wird – dies zeichnet vechta schon als ungewöhnlich aus. wieso nicht noch weiter gehen und in eine verdreckte und veraltete hochschul-aula einladen, die durch den täglichen gebrauch völlig aus dem ruder läuft, oder in einen saal, der zwar gelegentlich gepflegt wird, aber den ansprüchen einer wohlhabenen stadt, wie vechta eine ist, nicht genügen sollte. schauen wir nach cloppenburg! welche stadt zeichnet sich durch regelmäßigen künstlerbesuche aus? ich erinnere mich nicht daran, dass in vechta namenhafte künstler zu gast waren, außer vielleicht bei stoppelmarkt open-air konzerten.

  3. Jan Schäfer via Facebook on 2. Februar 2011 at 16:35

    Du hast ja keine Ahnung -.- In Cloppenburg ists noch viel schlimmer…

  4. Silke Deters via Facebook on 2. Februar 2011 at 19:35

    Ich finde so eine Halle ist schon ein großer Kostenfaktor und sogar große Städte haben Schwierigkeiten ihre Halle auszulasten. Für die Stadtgröße bietet Vechta schon einiges im Vergleich zu andern Städten dieser Größe, das merkt man aber erst wenn man nicht mehr da ist – dann weiß man erst was man an seiner Stadt hatte!

  5. Tasilo on 3. Februar 2011 at 13:17

    Ich glaube auch, dass eine Halle zu teuer ist und damit Schwachsinn wäre.
    Aber: Es ist auch richtig, dass in CLP mehr los ist. Weil diese Events die Halle natürlich nicht wirtschaftlich machen, müsste es für Vechta einen Kompromiss geben. Da dürfen sich die Kulturschaffenden im Rathaus auch gern mal mehr einfallen lassen, als Ben Becker in den Knast zu schicken. Der Veranstaltungsort würde dann eben wechseln – je nachdem, was los ist. Und was ist mit der Rasta-Halle? In anderen Orten werden ja auch die Sporthalle für Konzerte umgebaut.

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