Gels soll CDU-Bürgermeisterkandidat werden

8. Februar 2011
Von vechtablogger
Helmut Gels - hier beim Stoppelmarktsempfang 2010 - soll für die CDU ins Rennen um das Bürgermeisteramt in Vechta gehen. Foto: Matthias Niehues.

Grund zur Freude: Helmut Gels - hier beim Stoppelmarktsempfang 2010 - soll für die CDU ins Rennen um das Bürgermeisteramt in Vechta gehen. Foto: Matthias Niehues.

Vechtas ehemaliger Stadtdirektor soll nach Willen des CDU-Vorstands Bürgermeister von Vechta werden. Die Parteispitze schickt den Geschäftsführer des Deutschen Schausteller Bundes als ihr Kandidat in die Mitgliederversammlung am 21. Februar im Waldhof.

Zuletzt haben sich die CDU-Vorstände Vechta und Langförden zwischen drei Bewerbern entscheiden müssen, heißt es von CDU-Stadtverbandschef Klaus Esslinger. Zur Auswahl stand dem Vernehmen nach auch Stadtrats-Fraktionsvorsitzender Claus Dalinghaus.

Gels ist 58 Jahre alt. Er  ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne. Zwischen 1993 und 2005 war der Jurist Stadtdirektor von Vechta. 2005 unterlag er im Vorfeld der Kommunalwahl gegen CDU-Mitbewerber Josef Kläne um die Bürgermeisterkandidatur. Es folgten Stationen als Stadtrat in Wolfsburg und Geschäftsführer des Deutschen Schaustellerbundes.

Ob es in der Mitgliederversammlung einen Gegenkandidaten gibt, ist noch unklar.

Was haltet ihr von der Entscheidung der CDU-Vorstände, Helmut Gels als Bürgermeisterkandidaten zu nominieren? Schreibt es in die Kommentare!

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14 Responses to “ Gels soll CDU-Bürgermeisterkandidat werden ”

  1. Daniel J. Ahlers on 8. Februar 2011 at 14:17

    Also ich finde es erbärmlich, was die CDU sich da gerade leistet. Da wird der Herr Bartels zum Bürgermeister gemacht, weil der eigene Kandidat nicht wählbar ist und als Dank wird dann so mit ihm umgesprungen. Und das, obwohl er wirklich einen sehr guten Job gemacht hat. Schande. Meine Stimme bekommen sie jedenfalls nicht mehr wieder, nach diesem Kaspertheater. Ab in die Ecke und schämen! Setzen Sechs.

  2. Tasilo on 8. Februar 2011 at 15:32

    Ich kann H. Gels nicht verstehen. Die CDU wollte ihn 2005 nicht, sondern entschied sich für Kläne. Damit wäre das Thema für mich durch gewesen – für immer. So toll kann der Job des Bürgermeisters doch nun wirklich nicht sein. Aber Macht macht Hunger auf mehr. Nur macht das den Mann nicht netter.

    • Schreiberling on 8. Februar 2011 at 15:48

      Auch völliger Unsinn,
      ein Bürgermeister übt keine Macht aus, oder macht Herr Bartels das? Ein Bürgermeister führt die Stadtverwaltung und repräsentiert die Stadt. Außerdem führt er die Beschlüsse des Rates aus. Die Politik einer Stadt wird vom gewählten Stadrat gemacht. Das war so und das bleibt so. Wer mitbestimmen will, sollte sich um ein Stadtratsmandat bewerben. Alle Parteien und Gruppen nehmen noch Kandidaten an. Nicht meckern, mitmachen.

      • Tasilo on 8. Februar 2011 at 17:10

        Nur für die Akten: Muss mich selbst korrigieren. Kläne gegen Gels war 2003.
        Und für Dich, Schreiberling, eine Info: Der Stadtdirektor war ein Verwaltungsmann. Die ehrenamtlichen Bürgermeister waren die Repräsentanten. Dann kam die Eingleisigkeit.
        Herr Bartels hat daher zwei Funktionen. Er ist der Chef der Damen und Herren im Rathaus und er ist als hauptamtlicher Bürgermeister ein Profi-Politiker. Sicher, die Beschlüsse fasst formal der Rat. Aber das macht der Bundestag auch. Trotzdem würde niemand darauf kommen, die Kanzlerin als machtlos zu bezeichnen und zu sagen, sie würde nur die Beschlüsse des Bundestages ausführen.
        Herr Bartels hat es nicht so leicht wie sein Kollege Niesel in Lohne. Aber das Prinzip ist gleich. Der Bürgermeister wird auch dafür bezahlt, Ideen zu haben.
        Und: Ich meckere gar nicht. Ich wundere mich nur. Das darf man auch in Vechta ;-)

  3. Schreiberling on 8. Februar 2011 at 15:39

    Moin,
    völliger Quatsch,
    Bartels hat einen guten Job gemacht. Seine Amtszeit endet planmäßig Ende Oktober 2011. Deshalb wird am 11. September ein neuer Bürgermeister gewählt. Bartels kann nicht wieder kandidieren, da er im Mai 65 Jahre alt wird. Alle Parteien und Gruppen auch Einzelbewwerber können sich um das Amt bewerben. Die Wählerinnen und Wähler entscheiden, nicht Stammtische und Blogger. So einfach ist Demokratie. Man muss nur mitmaschen und sich engagieren.

  4. südoldenburger on 9. Februar 2011 at 09:02

    Über den Kandidaten soll sich jeder seine eigene Meindung machen.

    Eine Stadt ist heute wohl ähnlich wie ein Wirtschaftsunternehmen zu führen. Diser Kandidat hat in den letzten Jahren für mich seinen Job zu oft gewechselt. Nach Stadtdirektor folgten Geschäftsführer bei Höffmann Reisen, Rechtsanwalt bei Lüschen & Partner, Geschäftsführer bei den Schaustellern, Kämmerer in Wolfsburg und dann wieder zurück zu den Schaustellern.

    Entweder sucht er jetzt einen Altersruhesitz oder …………????

    Interessant ist für mich die Frage wer die anderen Kandidaten waren und warum diese so eiskalt abserviert worden sind.

    • Schreiberling on 11. Februar 2011 at 14:35

      Den Bewerbern war Vertraulichkeit zugesichert worden. Daran hat sich der CDU-Vorstand gehalten.

  5. Julian Nehues via Facebook on 10. Februar 2011 at 13:17

    Der Vogel soll hingehen, wo der Pfeffer wächst!! Erst war ganz Vechta froh ihn als Stadtdirektor losgeworden zu sein und nu will du CDU ihn als Bürgermeister wieder haben? Die haben doch echt ein Ei am wandern. Nicht umsonst steht CDU für die christliche Deppen-Union.

  6. Niklas on 11. Februar 2011 at 16:28

    http://www.facebook.com/pages/Wir-fur-Vechta/179688882067390?v=app_2373072738&ref=ts#!/pages/Wir-fur-Vechta/179688882067390

    Wir für Vechta, die einzige alternative zu diesem Cdu Klüngel, ist jetzt bei Facebook!

    • Jan on 17. Februar 2011 at 15:55

      Wir für Vechta? Ich dachte die heißen jetzt “Hölzen gegen die Entlastungsstraße”…. ;)

  7. Tim on 17. Februar 2011 at 17:17

    Wir FÜR Vechta (West) ist doch eh nur eine Partei, die Partikularinteressen vertritt? Wo ist der Mehrwert FÜR Vechta?

    • Maik on 17. Februar 2011 at 17:31

      Wir GEGEN Entlastungsstraße….

      • Schreiberling on 23. Februar 2011 at 14:23

        Das heit schon lange nicht mehr “Wir für Vechta”, das heißt “wir für mich”

        • pressesprecher on 11. März 2011 at 07:36

          “Wir für mich”? Ich möchte alle Kritiker und die mit der genetisch vorgefassten Meinung einmal einladen, sich auf unserer Internetseite umzuschauen und sich einmal etwas ZEIT zu nehmen, auch zu LESEN, was da steht. Es ist leicht, immer zu wettern und WirFÜRVechta abzukanzeln. Kaum jemand weiß, was diese wenigen Interessierten auf die Beine stellen, kaum jemand kennt die vielfältigen Themen, die bearbeitet werden.
          Ich lade alle Besucher dieses Blogs ein, sich einmal unvoreingenommen zu INFORMIEREN.

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