Neue Webseite: Wir für Vechta reagieren auf Test

1. März 2011
Von vechtablogger
Als Blogsystem kommt die Webseite von Wir für Vechta daher. Foto: Vechtablogger

Als Blogsystem kommt die Webseite von Wir für Vechta daher. Foto: Vechtablogger

Die Bürgerliste Wir für Vechta hat einen neuen Webauftritt als Reaktion auf den Vechtablog-Test der Webseiten örtlicher Parteien an den Start gebracht. Und es ist einer, der durchaus Web-2.0-Maßstäben gerecht wird. Alle Artikel sind kommentierbar, es gibt Facebook-Anbindungen ebenso wie einen Facebook-Auftritt. Ein Lob vom Vechtablogger!

Auch wenn das manchmal nicht leicht ist, eine Diskussion im Web 2.0 zu führen (der Vechtablogger weiß nach der heißen Lutten-Diskussion, wovon er redet). So stellte die Gruppe zur Diskussion, ob CDU-Kandidat Helmut Gels als Bürgermeister geeignet sei. Sie fordert die Leser auf, andere Vorschläge zu machen.

“Wie wäre es aber, wenn man die Bürgerinnen und Bürger einmal direkt fragen würde, ob sie jemanden kennen, den sie sich als Bürgermeister für Vechta vorstellen könnten? Die Bürgerinnen und Bürger sind sicherlich nicht so ideenlos, dass man ihnen alles vorsetzen muss.”

Bisher gibt es allerdings nur zwei Antworten darauf:

“Ich schlage vor – ob sie wollen oder nicht – Dalinghaus, Gels. Das sind schonmal zwei zur Auswahl! Sonst hat man ja gar keine Wahl….”

Und:

“Mein Vorschlag lautet ebenfalls „Helmut Gels“. In anbetracht der Tatsache, dass Herr Bartels leider aus verschiedenen Gründen nicht wieder zur Wahl steht halte ich Ihn für den geignetsten Kandidaten!”

Also, soll das alles sein? Hiermit fordern wir alle Leute auf, mitzudiskutieren, ob der Webauftritt von Wir für Vechta gut oder schlecht ist. Und macht endlich Vorschläge, wer noch alles Bürgermeister von Vechta werden könnte!

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12 Responses to “ Neue Webseite: Wir für Vechta reagieren auf Test ”

  1. Georg Rosenbaum via Facebook on 1. März 2011 at 15:31

    Gratulation, vechtablogger, zur gelungenen “Wahlwerbung” für “Wir für Vechta”. Oder wie soll man diesen Artikel verstehen?

  2. Maik Asbrede via Facebook on 1. März 2011 at 15:55

    Ich glaube, der Test soll eher dazu dienen, anderen Parteien zu zeigen wie man ein gutes Webangebot für potentielle Wähler schafft.

  3. vechtablog.de via Facebook on 1. März 2011 at 16:04

    @Georg: Artikel bis zum Ende lesen, bitte. Im Übrigen ist es doch auch mal ein Lob Wert, wenn jemand auf Kritik reagiert, oder nicht?

  4. Georg Rosenbaum via Facebook on 1. März 2011 at 17:22

    Liebe Vechtablogger, seid bitte jetzt nicht beleidigt – natürlich habt ihr ganz recht. Die Parteien könnten mehr tun, was Öffentlichkeitsarbeit angeht. Die meisten Entscheidngen werden ja hinter verschlossenen Türen getroffen. Eine Website, auch in Web2.0, wird daranaber leider nichts ändern. Auch wenn “Wir für Vechta” auf euch mit einer hübschen wordpress.com-Seite reagierthat , ändert es an der leidigen Tatschache nichts, dass der Normalbürger sowieso nicht für Parteiarbeit interessiert Übrigens bietet der neue CDU Auftritt auch Web.2 – Möglichkeiten, nor werden die nicht genutzt.
    Und außerdem: Bei uns in Bakum kam zu einer öffentlichen Veranstaltung der CDU fast niemand, der nicht im Vorstand ist.

  5. Johannes Sieve via Facebook on 1. März 2011 at 18:28

    Hm, möglicherweise, weil es eben die CDU war die einludt?
    Möglicherweise, weil man dieser “Partei” oder wie man diesen Haufen Selbstdarsteller mit dem Bundeshosenanzug an der Spitze nennen soll, nicht vertrauen kann? WEil sie sich permanent gegen den Willen der Bürger einsetzt? Siehe S21, siehe Euro, usw usw. Ständig entscehidet sie über die Köpfe der leute hinweg, und ist dann auch noch so dreist, zu versuchen sie mit sogenannten “Öffentlichen Veranstaltungen” bei der Stange zu halten.
    Mein tipp: Liebe Union, halten eure eigenen Leute mal bei der Stange, denn nichtmal die haben mehr bock auf den Laden, wie mir scheint.
    Ein halbes dutzend Abgänge an Führungspersonal, Wahldebakel in Hamburg usw.
    Wenn der Bürger etwas ändern will, dann wählt er nicht die, die diese Veränderungen permanent blockieren!
    und btw: Eure website der Cdu vechta ist seit Monaten im sogenannten “Aufbau”, sprich es findet sich wohl bei euch niemand der Lust hat sich drum zu kümmern.. soviel zum Thema Parteiarbeit (:

  6. JU Vechta on 3. März 2011 at 16:10

    Wirklich sachlich, die CDU Stadt Vechta für diverse überregionale Themen und insbesondere S21 verantwortlich zu machen. Genauso gut, dass man in diesem Zusammenhang gerade der CDU vorwirft, “Veränderungen permanent zu blockieren”. Zumal WFV sich mehr als ein Mal gegen ein Stadtprojekt in ihrer kurzen Geschichte aufgelehnt hat. Aber das ist ihr gutes Recht.
    Auf die Qualität der Bewegung, die sich in BW gezeigt hat, möchte ich erst garnicht eingehen, geht ja hier um unsere Kommunalpolitik. Die Rolle des Kritikers ist nicht gerade die anspruchsvollste, gerade dann, wenn man selber gar nicht auf anderen Ebenen vertreten ist, an denen man gemessen werden könnte.
    Was man WFV positiv anrechnen kann, ist, dass sie sich von diesem Test haben beeindrucken lassen und darauf reagieren.
    Aber wir wollen die Kirche doch mal im Dorf lassen. Es sind die Inhalte, die zählen, und die hat die CDU doch wohl in einem Maße geleistet, dass “fehlende Parteiarbeit” wohl an Verleugnung grenzt. Eine Homepage darf da noch ein bisschen auf sich warten lassen.
    Was das Wort “sogenannten” vor “öffentlichen Veranstaltungen” sucht, kann ich mir auch nicht erklären. Sind die etwa nicht öffentlich und werden über alle städtischen Medien publik gemacht?
    Es scheint einfach ein Trend zu sein, auch ohne Grund (denn dazu gibt dieser Artikel mal gar keinen Anlass) gegen die CDU zu wettern. Ist ja auch langweilig, wenn über Jahrzehnte konstant gute Arbeit geleistet wird.

  7. Johannes Sieve on 3. März 2011 at 18:44

    Nicht der Artikel gibt den Anlass, den Anlass hat dein parteifreund Georg gegeben, der sich hier so konstruktiv einbrachte!

    “konstant gute Arbeit geleistet”??
    Gut, ihr seid also vöööölliggg unschuldig am ganzen überregionalen, und würdet sicher alles anders machen! Warum seid ihr dann denn inner Cdu?

    Und Gute Arbeit? Ein Blick auf die Seite die hier genannt wird genügt:
    Naturschutz, wird rauf gepfiffen,
    Katastrohenschutz, ach kooomm lass das doch nächstes ja mal machen.. oder so..
    Unterführung: Mensch die Gelder sind noch garnicht sicher? Komm wird regeln das unter uns, wenn alle Stricke reißen, bezahlen das halt die Vechtaer Bürger!

    Jaja, das ist schon eine sher gute Arbeit, die da vorgenommen wird..

    p.s: Wie chrsitlich ist jemand, der einen Demokraten, der die Wahrehit sagt einen Lügner nennt, weiss das dies unwahr ist, und sich dennoch zu fein sich zu entschuldigen?

    Eine “sogennate Öffentliche Veranstaltung” steht deswegen in Anführung:
    Es gab 1300 Unteschriften gegen ein Projekt in Vechta, die Cdu hat sie übergangen.
    Es gab eine öffentliche Auschreibung zum Entwurf des Neuen Markts- weil sie von Wfv war wurde das ergebnis, was dem des jetzigen verblüffend ähnlich ist, schnell vom Tisch gewischt usw.
    Es gibt noch dutzende solcher Beispiele, wo der lokalen CDU das Wohl der Bürger sowas von egal zu sein scheint, dass es einfach nur lächerlich ist, mit dieser Art von Öffentlichkeitsarbeit einen auf “bürgernah” zu machen..

    Soviel dazu von mir..
    Gruß an alle!

  8. JU Vechta on 3. März 2011 at 20:48

    Ob Georgs Kommentar Anlass zu solchen Anschuldigungen gibt, sei jetzt mal dahingestellt. Und unschuldig sind wir in dieser Hinsicht ganz sicher, denn um schuldig zu sein, bedarf es hier erst mal einer Schuld.
    Ein Hinweis nebenbei: Als Mitglied der JU ist man nicht automatisch Mitglied der CDU, auch wenn man natürlich auf den gleichen Werten aufbaut. (Aber auch in dem Punkt driften wir wieder auf ein neues Thema ab. Lass uns lieber bei einem Thema bleiben und Argumente nicht durch immer neue Anschuldigungen ersetzen. Bitte lass auch selbiges für das Thema Guttenberg gelten.)
    Die Beispiele, die du genannt hast, wurden alle im Stadtrat und auf öffentlichen Veranstaltungen, von denen ich übrigens auch nach deiner Erklärung nicht verstehe, warum sie nicht öffentlich sein sollen, auf ihre Stichhaltigkeit geprüft. Mittlerweile sind wir in vielen Diskussionen so weit, dass sich in diesen Punkten das Verhältnis einiger Gruppen zur CDU in dem Maße verhärtet, dass man nur noch zum Zustand “Aussage gegen Aussage” (wie bei der Frage nach der Sicherheit der Unterstützungen für die Bahnunterführung) kommt. In diesem Fall wird nunmal nach dem Mehrheitsverhältnis entschieden, auch wenn dir das offensichtlich nicht zu gefallen scheint. Im Übrigen sollte der Ausdruck “dutzende solcher Beispiele” noch mal ganz scharf überdacht werden.
    Ich hoffe, du hast diese und die obigen Ausführungen nicht allzu persönlich verstanden. Es ging uns hier allein um deine Aussagen über die CDU der Stadt Vechta, die natürlich über jede konstruktive Kritik debattiert, wie sie es auch schon mit denen von WFV getan hat. WFV hat ja auf der neuen Homepage auch einen Ratsticker – super Idee!
    An dieser Stelle einfach nochmal ein paar ganz aktuelle Beispiele von dem, was die CDU – an guter Arbeit – geleistet hat:
    - Parkplatzverbesserungen
    - Raum für Gewerbegebiete
    - Wohnraum in Oythe
    - Konzepte zur Innenstadtverbesserung

    Wir sind uns sicher, dass du und der Rest der WFV-Vorstandes bestimmt bald wieder Ideen haben werdet, wie man es besser machen könnte.

  9. Tasilo on 4. März 2011 at 14:12

    Schöne Debatte, die mir erneut zeigt, dass ich mich bei der Kommunalwahl nur mit Mühe werde entscheiden können. Wer kriegt meine Stimme? Not oder Elend? Ich bin ratlos.

  10. pressesprecher on 8. März 2011 at 19:57

    Nun lassen wir doch einmal die Kirche im Dorf und bleiben sachlich. Wahr ist, dass die CDU in Vechta gute Arbeit geleistet hat und sicher auch noch leistet. Wahr ist aber auch, dass das kein Freibrief ist. Und wahr ist auch, dass man deshalb nicht machen kann, was man will. Die Rolle einer funktionierenden Opposition ist es doch, den Finger in offene Wunden zu legen und die Bevölkerung auf Missstände aufmerksam zu machen. Und selbst ein eingefleischter Konservativer kann doch wirklich nicht alles gut finden, was sich in Vechta entwickelt. Was uns ärgert, das ist vor allem die Selbstverständlichkeit und Selbstherrlichkeit, mit der Entscheidungen getroffen oder konstruktive Gegenvorschläge vom Tisch gewischt werden. Man kann uns doch nicht vorwerfen, wir würden nur meckern. Nehmen wir das Beispiel Neuer Markt: 2008 war die Diskussion in vollem Gange und es lagen mehrere Vorschläge der Gestaltung auf dem Tisch – auch einer von Herrn Strey-Kasperlik, einem Vechtaer Architekten. Dieser Vorschlag wurde bei seiner Vorstellung bei Sextro nicht einmal richtig diskutiert; man stritt sich letztlich um 15 angeblich fehlende Parkplätze in der vorgesehenen Tiefgarage. Wie auch immer. Keine drei Jahre später taucht der Vorschlag in stark vergleichbarer Form wieder auf – diesmal vom Bürgermeister und der CDU unterstützt. Und plötzlich finden sich angeblich sogar Investoren… für eine Skizze einer talentierten Studentin. DAS meinen wir mit konstruktiver Oppositionsarbeit. Schön wäre dabei wirklich, wenn sich die CDU in diesem Sinne öffnen würde. WfV stimmt im Rat durchaus auch für Anträge der CDU. Umgekehrt geschieht so etwas nicht, weil sehr auf Parteidisziplin geachtet wird. Und da wären wir dann beim Thema “Gewissen”. Denn ich denke nicht, dass beides gut zusammenpasst.
    Jüngstes Beispiel ist die Ehrung des verstorbenen Bürgermeisters Kühling: Unsere Fraktion hat einen Antrag für die nächste Ratssitzung formuliert. Und statt nun auf diesen einzugehen, formuliert die CDU auch einen. Zeitgleichheit ist hier kein Zufall. Das sind Praktiken, die einer christlichen Partei nicht gut zu Gesicht stehen in unseren Augen. Hier wäre auch im Sinne der Bürger der Stadt Kooperation sinnvoller als Konfrontation.
    Genau das haben wir stets bemängelt, bemängeln es zurzeit und werden es auch weiterhin tun.
    Und im Falle Dalinghaus gegen Hölzen war es eben Herr Dalinghaus, der es an der gebotenen Sachlichkeit fehlen ließ. Man ist in Sachen Entlastungsstraße inzwischen so sehr auf Erfolg gepolt, dass man selbst für sachliche Argumente nicht mehr offen ist. Einen authentischen Brief als Fälschung und Lüge zu bezeichnen, dazu gehört schon eine Menge Betriebsblindheit und vor allem Überheblichkeit, wenn man es einmal so nennen mag. Oder aber – und das wäre die schlimmste Folgerung – einige (vielleicht auch einige Viele) wissen gar nicht wirklich, für was sie da sind, wenn es um die Entlastungsstraße geht. Sie sind nur dafür, weil es CDU-Linie ist. Oh oh, dann aber armes Vechta. Und dann ist sie wieder wichtig, die funktionierende Opposition. Wir würden gerne zusammenarbeiten, wenn sich die Sachverhalte so gestalten, aber man lässt uns nicht. Auch das sagt viel aus.
    Und bevor es hier nun zu einem Schnellschuss und zu einer sofortigen Antwort kommt: Denkt einmal in aller Ruhe darüber nach. Und dann schreibt dazu, was IHR SELBST denkt und nicht, was man von euch hören will, weil es den Großkopferten so gefällt.
    Danke fürs Zuhören!

  11. pressesprecher on 18. März 2011 at 15:34

    Auf der Internetseite von Wir für Vechta finden sich inzwischen Dokumente, die sich mit der wackeligen Finanzierung des Baus der Entlastungsstraße befassen. Die stehen weitesgehend im Widerspruch zu den Aussagen, die gebetsmühlenartig im Rat der Stadt heruntergeleiert werden.
    “Die Renten sind sicher!”, sagte einst Nobbi Blüm und wir müssen heute erkennen, dass sie es keinesfalls sind.
    “Die Finanzierung ist sicher!”, verkünden CDU und Bürgermeister. Doch auch das scheint nicht wirklich so zu sein. Damit man einmal klar sieht, was da eigentlich abgeht, haben wir die entsprechenden Dokumente eingestellt. Sicher ist gar nichts, denn immer wieder heißt es “das Risiko trägt ganz allein die Stadt Vechta”.
    Honi soit qui mal y pense. – „Beschämt sei, wer schlecht darüber denkt.“

  12. Malte Lindenthal on 17. August 2011 at 22:11

    Was ist das denn für eine Forderung von “wir” (Zitat:Hiermit fordern WIR alle Leute auf, mitzudiskutieren, ob der Webauftritt von Wir für Vechta gut oder schlecht ist.)
    Es ist den Leuten doch selber überlassen, ob sie sich für “Wir für Vechta” interessieren oder nicht?

    Mir war außerdem noch nicht bekannt, das diese Seite von Wir für Vechta betreut wird?
    War das hier letztendlich doch nur Wahlwerbung?

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