Stadt spart Energie bei Laternen

19. April 2011
Von vechtablogger

Stolz verkündet die Stadt Vechta, dass sie im Vergleich zum Jahr 2004 ganze 50 Prozent an Energiekosten gespart hat. Damit seien die Stromkosten um 117.000 Euro jährlich reduziert werden, berichtet der Erste Stadtrat, Josef Kleier, in einer Mitteilung der Stadt. Mehr als 1300 alte Lampen seien durch Energiesparleuchten ausgetauscht worden.

Demgegenüber stehen Investitionen von 657.000 Euro in neuer Leuchtensysteme in der Stadt, heißt es. Immerhin gab es dafür einen Zuschuss von 165.000 Euro vom Bund, aber das sind ja auch Steuergelder. Innerhalb von fünf Jahren habe die Stadt das Geld für die Investition wieder raus. Klingt vernünftig…

Ist damit alles gut? Oder spart die Stadt auch an der Sicherheit, indem sie Lampen nachts abschaltet oder sie herunter regelt? Was sind eure Erfahrungen? Schreibt es in die Kommentare.

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7 Responses to “ Stadt spart Energie bei Laternen ”

  1. Georg Rosenbaum via Facebook on 19. April 2011 at 16:06

    Guter Beitrag zur Energiewende. Energiewende findet im kleinen statt – und in der Kleinstadt. Wenn jeder 50 % spart,ist allen geholfen.

  2. Tasilo on 19. April 2011 at 18:09

    @Georg: Richtig gerechnet.
    Ich finde das ebenfalls gut. Eine Straßenlaterne hält ohnehin keinen Verbrecher ab. Und so wirklich gefährlich ist es in Vechta ohnehin nicht.

    • Johannes Langfermann on 20. April 2011 at 22:00

      Lieber Tasilo,

      “Eine Straßenlaterne hält ohnehin keinen Verbrecher ab. Und so wirklich gefährlich ist es in Vechta ohnehin nicht.” ==> leider muß ich Ihnen widersprechen. Insbesondere in der Innenstadt ist es doch so, daß eine Menge “Volk” um die Häuser zieht, daß – wenn unbeobachtet – gerne mal über die Strenge schlägt. Seit 2 Jahren bewohne ich mit Familie die Bahnhofstraße 5, in dieser Zeit haben wir 3x Hausfriedensbruch, 2x Vandalismus und 2x Einbruch zur Anzeige gebracht. Nicht erwähnt sind dabei die ungezählten Wildpinkler, die sich nach dem Konzert in der Zitadelle im Garten erleichtern oder dort weiterzechen und uns nur Ihren Müll hinterlassen. Und – wir wohnen direkt NEBEN DER POLIZEI, sicherer geht es wohl kaum. Na ja, wir konnten vielleicht fagen, ob wir nebenan einziehen können… Man mag darüber streiten, ob dies “gefährlich” ist und ob Licht hier hilft, auf jeden Fall geht die Sparwut zuweilen sehr zu Lasten des subjektiven Sicherheitsgefühls. Die Große Straße ist Tag und Nacht beleuchtet, 50 Meter weiter hört es dann auch, das kann es m.E. auch nicht sein….

      • Johannes Langfermann on 20. April 2011 at 22:01

        entschuldigung für die Flüchtigkeitsfehler: natürlich “könnten” wir fragen, und 50 Meter weiter hört es nicht “auch” sondern auf….

        • Tasilo on 21. April 2011 at 12:15

          Habe auch lange in der Stadt gewohnt; so wirklich schlimm fand ich es nicht.
          Klar, ein Mal fehte morgens der Außenspiegel. Das ist ärgerlich, aber nicht zu ändern.
          Und: Bei uns an der Straße war Licht ;-)

  3. Maik Asbrede on 19. April 2011 at 19:54

    Schließe mich meinen Vorrednern an.
    Und außerdem sind die neuen Laternen nicht nur umweltfreundlicher als die alten, sondern auch noch deutlich heller. Hoffentlich werden irgendwann alle alten Straßenlaternen in Vechta und Langförden durch die neuen ersetzt.

  4. pressesprecher on 20. April 2011 at 23:36

    Liebe Vechtaer, sicher ist das Sparen eine gute Sache, aber genau die beim Abschalten der Laternen zuweilen entstehenden “schwarzen Löcher” sind es, die einige Bürgerinnen und Bürger verunsichern oder eben auch zu Unsinn animieren können.
    Auf unserer Internetseite http://www.wir-fuer-vechta.de haben wir einmal so ein Beispiel eingestellt. Sollten Sie weitere Bereiche kennen, schreiben Sie uns doch einfach an. Wir werden dann sehen, wie das Problem gelöst werden könnte.
    Mit einem Augenzwinkern sei allerdings auch ergänzt: Nicht immer will man volles Licht, denn im Dunkeln ist ja bekanntlich gut Munkeln.

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