Häuser statt Entlastungsstraße

21. April 2011
Von vechtablogger
Wüst sieht es hier aus. Die Schneise, die einst für die Entlastungsstraße freigehalten wurde, wird jetzt bebaut. Foto: Vechtablogger

Wüst sieht es hier aus. Die Schneise, die einst für die Entlastungsstraße freigehalten wurde, wird jetzt bebaut. Foto: Vechtablogger

Keine  Sorge, liebe Freunde von Wir für Vechta: Die Entlastungsstraße wird weiterhin gebaut. Aber in einer anderen Variante, als ursprünglich einmal vorgesehen. Der dafür bereits beim Siedlungsbau angelegte Grüngürtel ist seit einigen Tagen verschwunden. Und es entsteht, was viele Leute dringend haben wollen in Vechta: Einfamlienhäuser.

Seit einiger Zeit schon sieht es in der Schneise wüst aus. Und in der Tat könnte man denken, es handelt sich um die Entlastungsstraße. Es handelt sich um die Erschließung von “ca. 9 Bauplätzen”, berichtet Stadtsprecher Herbert Fischer.

Übrigens findet ihr hier im Video jetzt die Entlastungsstraßen-Simulation von oben.

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9 Responses to “ Häuser statt Entlastungsstraße ”

  1. Johannes on 21. April 2011 at 14:44

    1. Wir für Vechta ist nicht generell gegen die Entlastungsstraße, sondern lediglich gegen die jetzige Art und die Tatsache, dass im Rat zu keinem Zeitpunkt in ienem ausreichenden Maß informiert wurde. Kritik muss auch in Vechta hingenommen werden können, ohne dass man als “Blockierer” wahrgenommen wird.

    2. Das Video funktioniert nicht.

    3. Falls es das Video ist, bei dem man aus dem Trog kommt und NICHT vor einer landet brauchst du den Fehler nicht mehr beheben, denn das ist nicht mehr aktuell.

  2. pressesprecher on 21. April 2011 at 15:16

    Die nun entstehenden neun Bauplätze sind das Ergebnis der Trassenverlagerung. Durch den Widerstand der Bürgerinitiative ist dies möglich geworden, denn ursprünglich war dies die Fläche für eine geplante Hochstraße. Die Variante ist gescheitert und wurde durch den jetzigen Verlauf der Troglösung abgelöst. Neben hoher Kosten wäre es auch zu einer sehr viel stärkeren Lärmbelästigung zahlreicher Anwohner gekommen, da sich der Verkehrslärm wie eine Glocke über ein größeres Areal hätte legen können. Diese Variante konnte durch den Widerstand der Anwohner verhindert werden. Nun hat der Widerstand indirekt sogar noch Geld in die Kassen der Stadt Vechta gespült.
    Wie Johannes schon andeutete sind WirFÜRVechta nicht generell gegen die Entlastungsstraße. Wir kritisieren nur einige Schwachstellen und werden das auch weiterhin mit der nötigen Sachlichkeit beobachten. Die Straße wird gebaut – Angst haben wir davor nicht.
    Das nun Bauplätze ausgewiesen werden können, freut uns sehr, denn diese Art der Nutzung ist bei steigender Nachfrage (die OV berichtet in ihrer Ausgabe vom 21.4.2011 auf S. 11) sinnvoller als der ursprünglich geplante Bau einer Hochstraße.
    Die hier eingestellte “Simulation” zur neuen Trassenführung der Entlastungsstraße ist nett gemacht, hat aber eher “Spielzeugcharakter”. Da das Video auf dieser Seite nicht funktioniert, schaut doch direkt bei youtube rein -> http://www.youtube.com/watch?v=YniijhaxK5E
    Immerhin kann man sich aus der Ferne mal einen Eindruck verschaffen. Und je weiter man weg ist, desto weniger Details kann man sehen. Aber der Teufel steckt ja nun bekanntlich einmal genau dort, im Detail nämlich.
    Welche Fragen wir noch zur Straße haben, kann man unter dem folgenden Link nachlesen:
    -> http://adfaergeh.wordpress.com/2011/04/19/solide-und-informativ-kaum-fragen/

    • pressesprecher on 21. April 2011 at 16:01

      Korrektur und Ergänzung: Wir sind nicht prinzipiell gegen eine Entlastungsstraße, aber massiv gegen die vorliegende Variante, das sie in unseren Augen mehr Schwachstellen als Problemlösungen aufweist.

    • vechtablogger on 21. April 2011 at 16:43

      Danke für den Hinweis Pressesprecher und Johannes. Jetzt funktioniert der Link.

  3. Tasilo on 21. April 2011 at 17:37

    Sind die Bauplätze vergeben? So wirklich attraktiv finde ich die Lage ja nicht.

  4. Andi on 23. April 2011 at 15:57

    Hi Vechtablogger,

    “Und es entsteht, was viele Leute dringend haben wollen in Vechta: Einfamlienhäuser.”

    Schon mal überlegt, wem das zu verdanken ist?

    Der BI gegen die Entlastungsstraße!! Wäre die nicht gewesen, hätte die erste Variante mitten durchs Wohngebiet geführt, nämlich genau auf der Schneise, auf der jetzt Häuser gebaut werden.

    Also ein Dankeschön an WFV und die Bürgerinitiative!!!

    • Tasilo on 26. April 2011 at 13:40

      Toll, dann sind Wir für Vechta ja richtige Helden! Ich danke knieend für das große Engagement dieser Gruppe.

      • pressesprecher on 26. April 2011 at 19:02

        Das Tolle bei der ganzen Sache ist ja eigentlich, dass sich in dieser Gruppe tatsächlich Bürgerinnen und Bürger zusammengefunden haben, die sich tatsächlich engagieren in Rat und Stadt. Dabei ist es vielen jedoch wichtig, WirFÜRVechta immerzu ausschließlich auf das Thema Entlastungsstraße zu reduzieren. Und weil es so herrlich einfach ist, Vorgesagtes unkritisch nachzubeten, wird das auch vielfach geglaubt und mitgetragen. Wer sich jedoch einmal ernsthaft mit unserer Wählerinitiative auseinandersetzt, sich wirklich einmal Informationen bei einer unserer Sitzungen einholt, zudem auch einmal auf unserer Internetseite stöbert und dabei erfährt, was wir noch so alles angestoßen und vorgeschlagen haben, der wird schnell merken, dass es nicht die Entlastungsstraßngruppe ist, als die man uns immer wieder darstellt.
        Wir beabsichtigen daher auch keineswegs, unsere Arbeit einzustellen und bei der kommenden Wahl nicht anzutreten – auch das wird immer wieder gerne behauptet.
        Es ist schon seltsam, mit wie wenig Wissen und Kenntnissen man auskommen kann, um WirFÜRVechta in einer Schublade abzulegen.
        Hiermit ergeht eine herzliche Einladung an Tasilo, sich einmal persönlich bei uns zu informieren.

  5. Maik Asbrede via Facebook on 24. April 2011 at 22:23

    Nein. Die meisten Anwohner können sowieso froh sein, dass die Wählerinitiative WirFÜRVechta diese Trassenführung verhindert hat, ansonsten hätten alle was negatives von dieser Straße gehabt, durch die jetzige Trasse sind nur noch rund 40% der Anwohner betroffen (bezüglich der alten geplanten Trasse)

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