Baustart für Rasta-Halle

14. Oktober 2011
Von vechtablogger
Das typische Spatenstichfoto gehört einfach dazu, finden die Politiker ebenso wie die Fotografen. Foto: Vechtablogger

Das typische Spatenstichfoto gehört einfach dazu, finden die Politiker ebenso wie die Fotografen. Foto: Vechtablogger

Zum Beginn der nächsten Saison im September 2012 sollen die Rasta-Basketballer in der neuen Halle in Vechtas Westen auf Körbejagd gehen. Am besten in der Liga Pro A, die zweithöchste Spielklasse im deutschen Basketball. Bisher spielt das Team von Hauptsponsor Stefan Niemeyer noch eine Klasse tiefer in der Liga Pro B.

“Vechta fehlt es an einer Eventhalle”, betonte Bürgermeister Uwe Bartels beim ersten Spatenstich am Freitag. Da war der rasante Aufstieg der Rasta-Basketballer der Glücksfall für die Stadt. Mit dem Team ist ein Hauptnutzer gefunden, der Rest der Zeit wird von den Schulen und Vereinen genutzt. Dafür zahlt die Stadt den Bau der Halle von drei Millionen Euro in Form von Miete über 20 Jahre an Rasta. Rasta, bzw. eine Betreibergesellschaft soll die Halle vermarkten. Comedy-Events wären ebenso möglich wie ein Konzert der “Stars der Volksmusik” oder ein Kongress. Die Betriebskosten, laut Niemeyer bei etwa 70.000 Euro im Jahr, übernimmt Rasta.

Bei einem Basketballspiel  passen 1700 Zuschauer in die Halle.  Laut Niemeyer würde das sogar für die erste Bundesliga reichen. Die Tribünen sind ein- und ausfahrbar, so dass die Halle sonst dreigeteilt für Vereine und Schulen nutzbar ist.

Die Halle soll Rasta-Dome heißen. Eine Vermarktung des Namens kann sich Niemeyer nicht vorstellen. Wobei: Wie wäre es mit “Haake-Beck-Halle” oder “Alte-Oldenburger-Arena”? Was wären eure Vorschläge?

Bürgermeister Uwe Bartels (links mit Schippe) und Rasta-Vorsitzender Stefan Niemeyer (rechts mit Schippe) und das Rasta-Team beim ersten Spatenstich für die neue Halle. Foto: Vechtablogger

Bürgermeister Uwe Bartels (links mit Schippe) und Rasta-Vorsitzender Stefan Niemeyer (rechts mit Schippe) und das Rasta-Team beim ersten Spatenstich für die neue Halle. Foto: Vechtablogger

Für die Basketballer ist der Vorteil jedenfalls immens, wie Trainer Pat Elzie hervorhob. Bisher hat sein Team in drei verschiedenen Hallen trainiert. “Jetzt können wir 24 Stunden am Tag üben”, sagt er ohne mit der Wimper zu zucken. Was seine Spieler wohl davon halten?

Wie es mit der Vermarktung aussieht, müsse sich zeigen, meint Bürgermeister Uwe Bartels. Er sei allerdings zuversichtlich, dass für Kongresse der Bedarf  da sei.

Was glaubt ihr: Lässt sich die Halle auch mit anderen Events gut auslasten? Und wenn ja, mit welchen? Vorschläge wie immer in die Kommentare, bitte!

Ähnliche Artikel:

  1. Stadthalle auf dem Stoppelmarkt?

Tags: , , , ,

Einen Kommentar hinterlassen