Adventskalender #18: Nebenzentrum

18. Dezember 2011
Von vechtablogger
Möbelhändler Nemann gehört zu den größten Geschäften im Nebenzentrum Vechtas. Foto: Vechtablogger

Möbelhändler Nemann gehört zu den größten Geschäften im Nebenzentrum Vechtas. Foto: Vechtablogger

Vechta hat zwei Innenstädte. Die an der großen Straße und die an der Umgehungsstraße. Samstagsvormittags beginnt der große Pilgerzug der Vechtaer über die Bahngleise zu Famila, Obi, Nemann und Co. Dann wird eingekauft. Parkplätze gibt es in Hülle und Fülle und ansonsten auch, fast alles, was man braucht.

Die Stadt Vechta freilich achtet darauf, dass die erste Innenstadt an der Großen Straße nicht ausstirbt. Das klappt bisher noch erstaunlich gut. Es geht immer um die Frage, wie viel so genanntes innenstadtrelevantes Sortiment bei Nemann und Co. verkauft werden kann. Und wo sind die Grenzen? Gehören Blumen dazu?

Eigentlich schon, dennoch werden sie auch woanders verkauft. Und demnächst wohl auch noch mehr Pflanzen. Gar drei Gartenhändler möchten in Vechta-West einen neuen Laden aufmachen: Nemann, Ostmann (bisher an der Oldenburger Str.) und der bereits vor Ort ansässige Gartenhandel Tebbe. Bislang scheint Ostmann die schlechtesten Karten zu haben.

Und da wäre noch ein drittes Nebenzentrum, das entstanden ist. Ein wenig still und heimlich. Und das ist an der Falkenrotter Straße nahe der Bahn. Kürzlich kam neben einem weiteren Klamottenladen ein Dekoladen (Depot) dazu. Im Stadtrat war dazu nur verhaltener Protest zu hören.

Aber das ist ja das schöne in Vechta: Es wächst. Und mit ihm auch der Bedarf nach guten Einzelhändlern. Allerdings: Die wahre Konkurenz ist nur einen Klick entfernt – im www.

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One Response to “ Adventskalender #18: Nebenzentrum ”

  1. Tasilo on 19. Dezember 2011 at 13:35

    Bummeln durch einen Möbelmarkt: Ich finde das schrecklich! Wenn sich die Frischluftzufuhr auf den Weg vom Auto zum Eingang und zurück beschränkt, habe ich sofort schlechte Laune.

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