Adventskalender #19: Sextro-Wurst

19. Dezember 2011
Von vechtablogger
Schmeckt gekocht besser, als sie roh aussieht: die so genannte Sextro-Wurst, benannt nach einem Lokal in Vechta. Foto: Vechtablogger

Schmeckt gekocht besser, als sie roh aussieht: die so genannte Sextro-Wurst, benannt nach einem Lokal in Vechta. Foto: Vechtablogger

Je kälter die Tage, desto kultiger ist ein Abend mit der Sextro-Wurst. Im Grünkohl entfaltet sie ihr volles Aroma. Auf dem Teller darf sie sich dann ihr Abschiedslied anhören. Alles hat ein Ende und die Sextro-Wurst, zerteilt in viele mundgerechte Happen, hat davon sogar mehr als zwei.

Woraus die frische, grobe, leicht angeräucherte Kochwurst genau besteht? Geheimsache. Gott sei Dank. Die klassiche Kohlwurst etwa enthält eine Mischung aus Schweinefleisch und zerkleinerter Schweinelunge. Und in die Pinkelwurst füllt der Schlachter Speck, Hafer- oder Gerstengrütze, Rindertalg und Schweineschmalz. Auch nichts, was für sich genommen derartige Liebeserklärungen nach sich ziehen würde, wie sie die Sextro-Wurst in Vechta gewohnt ist.

Aber was ist mit dem Namen? Gibt es auch eine Jansen-Hagen-Wurst oder Alternativ das Sgundek-Schnitzel und das Kolpinghaus-Kassler zum Grünkohl? Und was machen die Lutter, die Langfördener oder die Lohner, wenn ihnen die Kassler-Kohl-Variante zu wenig Kalorien hat? Wobei: Die können ja über die Stadtgrenze nach Vechta einreisen, vor Schlachter-Kathe die Straße blockieren und sich mit einemVorrat eindecken. Die Bayern, die kennen nicht mal Grünkohl.

Mehr über Grünkohl erfahrt ihr hier.

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2 Responses to “ Adventskalender #19: Sextro-Wurst ”

  1. Tasilo on 19. Dezember 2011 at 14:56

    Stimmt, roh sieht die Wurst nicht so lecker aus.
    Aber man kann beim Essen die Augen schließen ;-)

  2. Frau Sextro on 27. November 2013 at 13:52

    Klingt lecker – könnte eine deutsche Variante des schottischen Haggis sein.

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